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Beim Workshop an Tischen sitzend

Freiwilligenmanagement in Workshops bearbeitet: Leitlinien für freiwilliges soziales Engagement in der Diakonie Stetten vorgestellt

„Freiwillig Engagierte sind in den Einrichtungen und Diensten der Diakonie Stetten willkommen. Ihr Engagement wird als sinnvolle Ergänzung der hauptamtlichen Arbeit wertgeschätzt und anerkannt.“ Ehrenamtliches und freiwilliges Engagement soll in der Diakonie Stetten ein Baustein sein, um den vielfältigen Herausforderungen besser gerecht zu werden. Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen sollen ausgebaut werden, die fachlich-professionelle Arbeit braucht mehr und mehr ergänzende Entlastung und Unterstützung.

Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Bereichen der Diakonie Stetten waren im März eingeladen, an Workshops zum Thema „Freiwilligenmanagement in der Diakonie Stetten“ teilzunehmen. Im Rahmen dieser Veranstaltungen hatten sie Gelegenheit, Informationen über Zielsetzung und Rahmenbedingungen, aber auch konkrete Umsetzungsschritte des von der Aktion Mensch geförderten Projekts „Extrazeit“ zu bekommen. Darüber hinaus waren sie aufgerufen, Erfahrungen, Meinungen und Ideen mitzuteilen. „Das Gelingen unseres Projekts ist maßgeblich von Ihrer Zustimmung und Unterstützung abhängig“, machte Projektleiter Steffen Wilhelm deutlich.

„Öffentlichkeitsarbeit“, „Vermittlungskonzept“, „Einführungskonzept für neue Ehrenamtliche“, „Begleitprogramm für Engagierte“, „Zielgruppen“ und „Einsatzfelder“ waren die Themen des Informationsblocks. Die Ehrenamts-Koordinatoren Christine Heß, Michael Pfisterer und Steffen Wilhelm stellten ihre bisherige Arbeit vor und baten um Rückmeldung zu den entwickelten Ideen und Umsetzungsschritten: „Sind die Arbeitshilfen tatsächlich hilfreich und handhabbar?“ „Was braucht es an Unterstützung bei der Einführung neuer Ehrenamtlicher?“ „Wie kann vor Ort eine sinnvolle Begleitung während des Engagements aussehen?“ Wertvolle Tipps und Anregungen zu diesen und anderen Themen wurden gegeben und aufgegriffen.

Ehrenamtliches und freiwilliges Engagement soll in der Diakonie Stetten ein Baustein sein, um den vielfältigen Herausforderungen besser gerecht zu werden. Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen sollen ausgebaut werden, die fachlich-professionelle Arbeit braucht mehr und mehr ergänzende Entlastung und Unterstützung.

Die verstärkte Einbeziehung freiwilligen und ehrenamtlichen Engagements in die Arbeit birgt viele Chancen, aber auch Herausforderungen. Voraussetzung für eine gelingende Zusammenarbeit von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist deshalb ein von einer möglichst breiten Basis getragener Konsens über Ziele und Inhalte des freiwilligen Engagements. Auch bedarf es geeigneter Rahmenbedingungen, damit die Einbeziehung ehrenamtlicher Mitarbeit gelingt. Welche Chancen birgt das Projekt? Wie können sie genutzt werden? Welche Knackpunkte und Fallstricke gilt es zu beachten? Über diese und andere Fragen wurde deshalb in den Workshops ausführlich diskutiert.

In Arbeitsgruppen beschäftigten sich die Teilnehmer mit der Frage, welche Faktoren eine Zusammenarbeit fördern oder eher behindern. Für wichtig wurde erachtet, dass sowohl Profis als auch Freiwillige bereit sind, sich aufeinander einzulassen und einander zu respektieren. Gegenseitige Wertschätzung spielt nach Ansicht der Teilnehmenden genauso eine wichtige Rolle wie die Erkenntnis, dass beide einen eigenen Beitrag zur Erfüllung der Aufgabe einbringen, der den anderen sinnvoll ergänzt. Klare Absprachen, ein klar umrissenes Tätigkeitsfeld, feste Ansprechpartner und Reflexionsgespräche sind weitere wichtige Elemente in der Zusammenarbeit.

„Leitlinien für freiwilliges soziales Engagement in der Diakonie Stetten“ sollen in Zukunft das inhaltliche Fundament für die Einbeziehung ehrenamtlicher Mitarbeit sein. Den Entwurf dazu stellten die Ehrenamts-Koordinatoren vor, er umfasst insgesamt elf Punkte. Auch hier war Rückmeldung in Form von Kritik und Anregung gefragt. Im Ergebnis der beiden Workshops steht nun eine Fassung, die als inhaltliche Grundlage für die weitere Beschäftigung mit dem Thema dienen soll. Punkt 1 wurde von allen uneingeschränkt befürwortet: „Freiwillig Engagierte sind in den Einrichtungen und Diensten der Diakonie Stetten willkommen. Ihr Engagement wird als sinnvolle Ergänzung der hauptamtlichen Arbeit wertgeschätzt und anerkannt.“ In diesem Sinne waren die Workshops aus Sicht der Organisatoren ein wichtiger und gelungener Meilenstein auf dem Weg zu einer „Kultur des Ehrenamts“ in unserer Einrichtung!

Steffen Wilhelm